Probleme verlangen nach Lösungen. Die MC18 bzw. MC20 kann zwar viel, aber nicht alles. Vorraussetzung ist meistenfalls die Ultrasoftsoftware, ab Version 6.3
DAS PROBLEM:
Code 54 (Diff-reduktion) nutzbar machen, wenn
Drosselfunktion auf Kanal "1" und Landeklappen (hier
sind natürlich 2 Querruder gemeint) auf Kanal
"8". Obwohl diese Anordnung den Normalfall darstellt,
zumindest für mich, kann hier nicht Code 54 genutzt werden, weil
der ganze Quatsch nur funktionieren kann, wenn die Landeklappen
dem Kanal "1" zugeordnet sind und diesen möchte
mancher eben gerne für seine Motordrossel nehmen.
DIE LOESUNG:
Schalter für Kanal
"8" austauschen und durch 2 poligen 2x Umschalter
ersetzten. Die eine Seite des Schalters arbeitet ganz normal als
"Landeklappenschaltkanal", die andere Seite als
stinknormaler Schalter welcher über Code 22 die Differenzierung
schaltet nachdem ihm über Code 23 die entsprechende Schalternr.
zugeordnet wurde. Jetzt nur noch alles so verlöten, dass beim
"Hochfahren" der Querruder auch der Schalter
geschlossen wird, der Rest ist nur noch einstellerei. Als "Nonplusultra" habe ich diesen
Schalter noch als Dualrate-Schalter programmiert, und zwar mit
125% Weg. Dadurch verbessert sich bei hochgefahrenen Querrudern im Lnadeanflug die
Steuerbarkeit um die Längsachse erheblich. Achtung: jegliche
rumlöterei im Sender führt zwangsläufig zum
Verlust der Postlizenz.
DAS PROBLEM:
Bei Modellen mit
V-Leitwerk ist das Ausleiten, d.h. das Gegensteuern einer Kurve,
immer mit der Tendenz verbunden, daß das Modell "die Nase
hoch" nimmt. Diese Tendenz kann u.U. recht heftig sein, und
im normalen Flugbetrieb auch sehr nervig. Diesem Effekt liegt
aber nunmal die Tatsache zugrunde, daß beim Gegensteuern eine
Hälfte des V-Leitwerks als Höhenruder funktioniert (bedingt
durch die Schräglage des Modells)
DIE LÖSUNG:
Mit Mischer; und zwar
so, daß bei "links" UND "rechts" etwas
Tiefenruder beigemischt wird. Mit Code 71 (Assym. Mischanteile)
wird dieses UND verwirklicht. Der eigentliche Mischer heißt Code
51, Mix von 4 nach 3. Etwa 10% Weg haben sich bei mir als
günstig erwiesen und meinen Modellen eine wirklich deutliche
Verbesserung der Steuerbarkeit gebracht. Die Modelle fliegen sich
besonders bei hektischen Flugmanövern wesentlich besser.
Dasselbe erreicht man übrigens auch, wenn die Ruder mechanisch
differenziert angelenkt werden aber für was dann diese tolle
Anlage mit all dem elektronischen Schnickschnack?
DAS PROBLEM:
Meist auf
Jedermanns-Elektroflug-Wettbewerben will man die Motorlaufzeit
UND die Gesamt- bzw. Countdowntimermässig die noch zu fliegende
Zeit wissen. Die Motorlaufzeit ist ja deshalb wichtig weil man ja
meist ein "zweites mal hoch" muß.
DIE LÖSUNG:
Mal angenommen:
Motorlaufzeit: 2 Min. Gesamtflugzeit:4 Min, 2 Steig- flüge. Ganz
einfach:Timer auf 120sec stellen, Alarm bei 60sec. Die Uhr wird
sowohl mit Kanal 1 eingeschaltet (Code 63) als auch mit
irgendeinem beliebigen anderen (Code 23) und zwar mit einer
UND-Verküpfung. Jetzt geht das ab: Erster Steigflug, der Motor
lauft, die Uhr auch; sie sagt uns nach 60sec: Es reicht erstmal,
halbe Motorlaufzeit ist erreicht, wir wollen ja noch einmal,
wenn´s geht, genauso hoch. Also Motor aus und Segeln. Die Uhr
steht. Sie kann 2Min vor dem Tordurchflug wieder aktiviert
werden, nachdem sie vorher zwischendurch "geRESETet"
wurde. Auf jeden Fall sollte sie zum 2.Steigflug geRESETet werden
damit sie uns durch ihr Gepiepse sagen kann das der Akku nun
endgültig leer ist. Der Rest ist wohl schon klar: Motor aus,
Segeln, irgendwann in den ersten 120sec wird man wohl die Zeit
finden seine Uhr auf "Null" zu stellen, damit man (der
Zeitnehmer muß einem das dann genau ansagen) für die letzten
2Min wieder seine Uhr mittels Schalter einschaltet um die letzten
60sec des hoffentlich erfolgreichen Fluges mittels Timer nicht zu
verpassen. Das Gepieps macht einem dann erst so richtig nervig,
so habe ich jedenfalls mehr von der Wettbewerbs-fliegerei. Bei
anderen Flugzeiten/Motorlaufzeiten muß nur die Uhr entspechend
gestellt werden und/oder früher/später Ein/Aus geschaltet
werden. Nochwas zum Thema Motorlaufzeiten:
PROBLEM:
Motorlaufzeiten
verdoppeln. (könnte auch mit Zerknalltreiblingen funktionieren)
LÖSUNG:
Nicht wirklich
verdoppeln aber ganz gut händeln lässt sich die Stromaufnahme
(Spritverbrauch) wenn man wie ich eine kleine Kerbe in die
Ratsche feilt, ungefähr in der Mitte, so daß der Gasknüpppel
nun eine leichte, gerade fühlbare Rastung in der Mitte hat.
Jetzt jedes Motormodell mittels Kanal 1 mitte (Code..) und
Amperemeter (Sorry, Stinkerflieger, sowas habt ihr nicht) so
einstellen, daß in der Raststellung ca. halbe Stromaufnahme ist.
Klingt kompliziert ist aber gut, echt.
DAS PROPLEM:
Bei " Motor
an" muß immer etwas gedrückt werden, beim dem Starten
(wegschmeissen ) jedoch nicht so, weil das Modell erst
beschleunigen muß.
DIE LÖSUNG:
Mischer zur
Höhenruderzumischung erst im letzten Viertel des
Knüppelausschlages zumischen (geht mit Offset beim Mischermenü)
dann nur noch mit 3/4 Knüppelausschlag starten, jedoch muss der
Motor in dieser Stellung schon Vollgas haben, im Flug braucht man
dann eben nur Vollgas zu geben. Direkt dazu hätte ich noch ein
Problem:
DAS PROPLEM:
Höhenruderzumischung
verlangsamen beim Gasgeben/Motor an. Das Modell geht schon auf
Tief obwohl der Motor noch nicht Vollgas läuft, bzw.
beschleunigt hat.
DIE LÖSUNG:
Mittels
Start/Strecke/Speed Funktion kann man die Schaltzeiten der
Höhenruderzumischung langsam beimischen. Das Höhenruder
funktioniert normal (Knüppelmäßig).
DAS PROPLEM:
Sicherungshalter wird
schwach. Sicherung fällt raus. Ist tatsächlich schon passiert.
DIE LÖSUNG:
Sicherung festlöten,
geht sowieso nicht kaputt.
PROBLEM:
MC-Senderakku mit mehr
als 1Ampere Schnelladen, die Diodensteckbrücke sollte man eh
immer stecken, sonst funktioniert die Cutoff-Erkennung bei
Schnelladegeräten nicht. Es wird garantiert eine Leiterbahn auf
der obersten Platine durchkokeln. Deshalb macht man diesen
Versuch zu hause.
LÖSUNG:
Platine nachlöten, am
besten 0,6er Draht auf die Leitbahnen auflöten. Auf Wettbewerben
kann man dann getrost
Schnelladen (bis ca. 3 A).
PROBLEM:
Senderbetriebszeit. Mit
1,8 Ah, Sanyo gelb sind´s so ca. 8 Stunden. Das reicht bei mir
zumindest einen schönen Sommertag in der Rhön. Nach einiger
Zeit wirds jedoch erheblich weniger, bedingt durch
dauerendes Nachladen z.B. an meinem Automatiklader
(=Gedächnisseffekt bei NC-Sinterzellen). Es ist tatsächlich
zumindest bei mir so, das Senderakkus nach 2 Jahren
tot sind, aber hochbelastete Flugakkus länger
halten.
LÖSUNG:
Den 2,54mm
Rastermaßstecker schmeißt man raus und lötet einen AMP-Stecker
(oder was man sonst benutzt, natürlich darf´s auch ein 4mm
Goldbüschelstecker sein) direkt auf die Platine. Ab und zu mit
dem 8 Zeller fliegen (anderen Senderakku einbauen, denn ohne
Senderakku fliegt´s sich nicht gut...) und der Akku bleibt
frisch. Ab und zu sollte man auch seine Lithium-Zelle mal
nachmessen, besonders bei merkwürdigen Backup Err.
-meldungen mit totalen Datenverlust (alle Modelle sind
gelöscht), ganz besonders nervig ist sowas wenn´s
plötzlich beim fliegen passiert.
PROBLEM:
Senderseitenteile
brechen bei vielbenutzern mit Senderbügeln auseinander.
LÖSUNG:
Senderbügeleinklappfeder
kürzen oder die Kerbe, in die bei Ausgeklapper stellung die
Bügel einrasten, ein wenig mit Feile abrunden, damit´s Plastik
nicht abbricht.